Landrat Heinrich-Jaschinski begrüßte Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Flachsbarth in Finsterwalde/ Ziele und Rahmenbedingungen der Entwicklung ländlicher Regionen mit Experten, Akteuren und Entscheidungsträgern erörtert

Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe im Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth und Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (vl.n.r.)

 Unter dem Motto „Regional vernetzt – gemeinsam stark“ hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vier Zukunftswerkstätten zur Entwicklung ländlicher Regionen organisiert. Eine davon fand am 3. Juli in Finsterwalde im Landkreis Elbe-Elster statt. In der Aula des Sängerstadtgymnasiums begrüßte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski dazu die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth. Beide Politiker trafen dort mit Experten, Akteuren und Entscheidungsträgern aus der Region zusammen, um über Ziele und Rahmenbedingungen der Entwicklung ländlicher Regionen in den Bereichen Wirtschaft und Arbeit, Versorgung und Infrastruktur sowie Gemeinschaft und Zusammenleben zu sprechen.

Besonders im Blick stand dabei das Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das ländliche Regionen dabei unterstützt, mit dem demografischen Wandel vor Ort aktiv umzugehen, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern. Der Landkreis Elbe-Elster ist eine von 13 Modellregionen. „Das Projekt eröffnet uns die Chance, einen wichtigen Schritt weiterzukommen und die notwendigen Anpassungen und darüber hinaus innovative Ansätze mit einer ‚Regionalstrategie Daseinsvorsorge‘ vorausschauend und kooperativ zu gestalten“, sagte der Landrat in seiner Ansprache. U.a. geht es dabei unter der Federführung der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH konkret um neue Vertriebswege regionaler Produkte und Wertschöpfungsketten in der Region. Getreu dem Motto „Aus der Region – Für die Region“ sollen diese zwischen Produzenten und regionalen Abnehmern, wie zum Beispiel Einrichtungen der Daseinsvorsorge (z.B. Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Pflegeheime), entwickelt und etabliert werden. Der Aufbau einer Vertriebsorganisation soll dabei sicherstellen, dass in der Region hergestellte oder veredelte Produkte auch in der Region vermarktet und konsumiert werden.

Anfang dieses Monats fiel die Entscheidung, dass das ursprünglich bis Juni 2018 laufende Modellvorhaben des BMEL bis Ende 2019 verlängert wird. „So können die bisher gewonnen Erkenntnisse zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Sicherung der Daseinsvorsorge vertieft, neue Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Regelförderung ländlicher Regionen gewonnen und die Übertragbarkeit erfolgreicher Projektideen u.a. aus dem Landkreis Elbe-Elster auf andere Regionen ausgebaut werden“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth.

Die Inhalte der Workshops werden nach jeder Zukunftswerkstatt transparent auf der digitalen Begleit-Plattform veröffentlicht. Das BMEL möchte so auch über die Veranstaltung hinaus ein Netzwerk von Experten und Entscheidungsträgern aufbauen.

Weitere Informationen zum Modellvorhaben Land(auf)Schwung: http://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/land-auf-schwung/las_node.html

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Regionale Wirtschafts- förderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH

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