Die Rahmenbedingungen sowie die Höhe der möglichen zusätzlichen Fördermittel sollen vonseiten des Ministeriums zeitnah mitgeteilt werden, nachdem sich die Landkreise positioniert haben. Und genau das hat Elbe-Elster getan. In der Kreistagssitzung vor der Sommerpause haben die Abgeordneten der Fortführung des Projekts zugestimmt – vorausgesetzt, es fließen dafür weiter Fördermittel.

Erklärtes Ziel des Modellvorhabens "Land(auf)Schwung" ist das Unterstützen von Initiativen und Partnerschaften, um Projekte der ländlichen Entwicklung vor Ort selbst zu entwickeln und den sozialen Zusammenhalt fördern zu können. Dazu zählen Maßnahmen, die durch Koordination und Vernetzung bestehender Förderangebote zur regionalen Wertschöpfung, zur Grundsicherung der Daseinsvorsorge, zum Ausbau von Teilen der sozialen und technischen Infrastruktur und zur Dorfentwicklung beitragen können.

Allein bis zum 30. Juni 2018 erhält der Landkreis insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Umsetzung des Regionalen Zukunftskonzeptes. Der Landkreis fördert damit insbesondere Projekte in den beiden Bereichen Wertschöpfungs-Partnerschaften zwischen Produzenten und regionalen Abnehmerstrukturen sowie nachhaltige Bildung und Medienkompetenz außerhalb der zentralen Orte.

In Elbe-Elster wurden in dem Modellvorhaben bereits 21 Projekte bewilligt (acht mit dem Schwerpunkt Regionale Wertschöpfung und 13 mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bildung). Mit einer Mittelbindung von 1 450 000 Euro seien die Fördermittel, die bis zum 30. Juni des nächsten Jahres zur Verfügung stehen, bereits jetzt weitgehend ausgeschöpft, schätzen die Verantwortlichen ein. Eine Verlängerung und ein "Nachschlag" kämen da nur recht.

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